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Lösungen für eine gesunde digitale Balance entwickeln

Schülerinnen beschreiben Verhalten bei problematischer Internetnutzung (PUI)

Am Samstag, 13. Juni, haben wir unser erstes BootStRaP-Mini-Bootcamp mit acht Schülerinnen aus Stammheim, KZU Bülach und Wohlen durchgeführt. Ziel war es, mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen, ihre Perspektiven auf problematische Internetnutzung besser zu verstehen, gemeinsam Ideen für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln sowie das gegenseitige Kennenlernen.

In zwei Workshops entstanden kreative Ideen für mehr digitale Balance - vom persönlichen „Dopamin-Menü“ mit Offline-Aktivitäten bis hin zu freiwilligen Bildschirmzeit-Limits, deren Passwort von Freundinnen oder Geschwistern verwaltet wird. Ausserdem diskutierten die Teilnehmenden, was Erwachsene über Jugendliche und digitale Medien besser verstehen sollten.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Jugendliche verstehen die Sorgen von Erwachsenen - gleichzeitig wünschen sie sich mehr Vertrauen, Kommunikation auf Augenhöhe und Mitsprache bei Regeln rund um digitale Medien. Denn gemeinsam entwickelte Regeln werden eher akzeptiert als Verbote.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihre kreativen Ideen und die spannenden Diskussionen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Jugendlichen die nächsten Schritte im BootStRaP-Projekt zu gestalten.

Das BootStRaP-Team

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